LearnTank: Wie verdienen Blogger Geld?

IMAG0410Am 04. Dezember fand eine LearnTank Veranstaltung in Hannover statt. Das Thema des LearnTank lautete “Wie verdienen Blogger Geld?”

Eine Vorstellungsrunde machte den Anfang, in welcher jeder eine Einschätzung seines Monetarisierungswissen abgeben sollte. Robert wurde künstlerisch tätig und zeichnete alle Teilnehmer anhand ihres Wissens auf einen Kenntnisstrahl auf einem Flipchart. Ich hatte etwas zu lange Haare: Robert, das üben wir nochmal

Zuerst wurde festgestellt, dass es 3 Bloggertypen gibt:

  • Hobbyblogger
  • Fachblogger
  • Vollblutblogger

 

Eigentlich geht es den Hobbybloggern am Besten, denn ihnen kommt es wenig aufs Geld an. Sie sind entspannt und wenn finanziell etwas beim Bloggen rum kommt dann ist das gut  und wenn nicht dann ist das auch nicht wild. Sie haben die Ruhe weg, denn Bloggen ist ihr Hobby.

Fachblogger sind diejenigen die ein spezielles Thema bedienen was ihnen liegt. Oft stammen sie aus einem Beruf was mit dem Thema ihres Blogs zu tun hat. Sie können ihren Blog als Reputation nutzen und verdienen oft mit am Meisten, da sie durch den Blog oft auch normale Kunden für ihren Berufsalltag generieren.

Vollblutblogger hauen raus auf Teufel komm raus um Kohle zu machen. Sie sind absolute Vollzeitblogger oft ohne überhaupt noch Freizeit zu haben.

 

Welche Möglichkeiten gibt es um Einnahmen mit einem Blog zu generieren?

 

  • Beratung
  • Dienstleistung
  • Affiliate
  • Ebooks
  • Sponsert Posts
  • Bannerwerbung
  • Linkverkauf
  • Adsense
  • Vorträge
  • Partnerprogramme
  • VG Word
  • Events
  • Sachleistung
  • Workshops
  • eigener Shop
  • Imagebildung
  • Job/Berufsfindung wegen Reputation des Blogsponsoring
  • Spenden
  • Sponsoring

Was ist die richtige Mischung für den Einzelnen?

Für Erfolg in der Monetisierung benötigt man ein gutes Mischkonzept der Möglichkeiten. Nicht alles passt zu jedem.

 

IMAG0414Sind Zusammenschlüsse mit anderen Bloggern sinnvoll?

Ein Kollektiv kann durchaus sinnvoll sein. Die teilnehmenden Blogger pushen sich gegenseitig und steigern damit gemeinsam ihre Einnahmen. Man ist gemeinsam stark. Jedoch birgt es auch Gefahren. Man kann schnell ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommen, denn schnell wird den Bloggern in solch einem Kollektiv Kaufbarkeit nachgesagt. Wenn man einem Kollektiv beitritt sollte man genauestens darauf achten dass man bestimmte Abgrenzungen deutlich heraus stellt.

 

Die Mediadaten

Es wichtig dass man seine Mediadaten kennt. Bei Anfragen zu Kooperationen oder bei Werbebuchungen sollte man nicht erst dann anfangen sie zusammen zustellen. Sie müssen nicht zwingend öffentlich einsehbar sein aber für sich sollte jeder Blogger seine Mediadaten kennen und auch bereits eine Vorstellung davon haben was er für welche Werbeart verlangen will.

 

Willst Du auffallen: Sei laut

Viele bekannte Blogger sind laut. Wer laut ist fällt auf.

 

Wer kommt zum Zug?

Es kommt immer der zum Zug, der gerade gefragt. Es ist immer auch ein wenig: Zum richtigen Zeitpunkt das richtige gemacht. Werden gerade mediengeile laute Silberrücken gesucht und man ist so einer, kommt man zum Zug. Werden Fachkenner im feinen Zwirn gesucht die ruhig und einlullend reden, dann sind diese es die am Drücker sind. Fakt ist: Der Markt muss Dich wollen, dann wirst Du bekannt.

 

Doch eines muss man immer bedenken: Es gibt Themenbereiche bei denen viel, gut und lang bloggen nicht hilft um bekannt zu werden. Man kann zwar in seiner Nische bekannt werden jedoch nicht in der großen Masse. Vor allem Schneckenzüchtervereine haben es da schwer, um nur ein Beispiel zu nennen, denn sie haben keine große Zielgruppe.

 

Fazit

Man sollte sich als Blogger vorab entscheiden was für ein Typ-Blogger man sein möchte um zu entscheiden wie man (und ob man) Geld mit dem Blog verdienen will um sein persönliches Monetarisierungs-Konzept zusammen zu stellen. Und selbst wenn man sein Konzept erstmal für sich gefunden hat, kann es nicht schaden es regelmäßig zu überprüfen und auszuprobieren ob eine Veränderung nicht zu mehr Einnahmen führt.

Einen weiteren Blogartikel zum Learntank findet Ihr bei Ragnar.

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