Learntank in Berlin: Contentbündelung

IMAG0475Am 13. Dezember fand im Axel Springer Haus in Zusammenarbeit mit der Axel Springer Akademie das neunte Learntank statt.

Alles drehte sich um das Thema Conentbündelung.Welchen Mehrwert bringt es zielgruppenorientiert Content zu bündeln anstatt einen Blog oder eine Webseite wie eine lose Blattsammlung zu betreiben.

Nicole Y. Männl (LearnTank) und Rudolf Porsch (Axel Springer Akademie) eröffneten den Abend und stellten das gemeinsam organisierte Event vor. Danach traten Speaker auf, die bei verschiedenen Publikationen des Hauses Axel Springer arbeiten.

Viele interessante Fakten wurden vorgetragen. Zum Beispiel hat Bild.de kaum eine Schnittmenge bei den Lesern zur normalen Druckausgabe. Die Altersgruppen sind fast komplett unterschiedlich. Der Trend Second Screening wurde angesprochen. Dieser soll bei übermäßigem Gebrauch sogar depressiv machen. Doch Spaß macht er allemal. So hat Bild.de eine Live-Sendung gemacht in welcher auch Prominente auftraten. Man schaute sich gemeinsam Wetten dass an. Es gab 1 Mio Zuschauer.

IMAG0499Auch interessant war die Vorstellung der App MeinKlub. Als Zeitung hat man die Sportnachrichten vorliegen und nach der Veröffentlichung kann man sie jedoch auch noch an anderer Stelle gezielt einsetzen. So bietet MeinKlub viel Komfort. Man kann einstellen welches sein Lieblingsverein ist und bekommt von diesem gebündelt alle Sportnachrichten. Auf diese Weise bekommt der Nutzer genau die Inhalte gezeigt, welche ihn auch wirklich interessieren. Dazu bietet die App die Möglichkeit dass Nutzer untereinander miteinander kommunizieren.

Bei der iPad App von der Welt erscheint im Abo jeden Abend um 19 Uhr die Ausgabe der morgigen Ausgabe. Bei dieser Aop ist es wichtig übersichtlich zu sein. Es gibt immer einen Anfang und ein Ende der Ausgabe. Vor allem darf man bei dieser niemals das Grundbedürfnis nach Buchstaben vergessen. Nette Infokästen sind schön und gut aber der Nutzer will hier vor allem lesen, denn er sieht das Infokästchen auf Seite 5 sowieso nicht beim ersten Anklicken.

IMAG0478Als nächstes wurde das Thema Hyper-Lokaljournalismus besprochen. Ich erfuhr dass alle Printzeitungen Leser verlieren hingegen die Regionalzeitungen im Vergleich jedoch am Wenigsten. Mit dem Projekt ZoomBerlin wurde ein lokaes Newsmagazin aufgesetzt in dem man alle Informationen rund um die Oranienstr in Berlin erfährt. Es wird dort vieles multimedial gezeigt und die Leser können mitmachen. Es gibt eine Facebook/Twitter Wall rund um die Straße so dass alle Menschen mitmachen können. An vielen Geschäften gibt es dort einen einscannbaren Code mit dem man Informationen über die Geschäfte und die Bauwerke der Straße erhält. Es handelt sich dabei um eine regelrechte Schnitzejagd.

Gerade ein paar Stunden vor dem Learntank war ein Stück Dach in der Georgenstr. heruntergekommen. Nach nur wenigen Sekunden gab es bereits bei Twitter ein Bild dazu. Die Redaktion der BZ Berlin bekam es mit und erhielt von dem Twitterer das Foto so dass sie die News für ihre Seite generieren konnten. Schnell werden so Blogs, Twitter und Co. zu Nachrichtenlieferanten.

IMAG0489Unter dem Begriff responsive Designs versteht man Designs, welche erkennen mit welchem Gerät der Nutzer auf den Inhalt zugreift und passt sich dementsprechend dem Gerät an. So etwas wäre besonders für den Content wünschenswert.

Danach stellte Robert Basic den Blog von Caschy sowie Marshable vor. Ein Blogger hat wenig Kosten und ist meist deutlich schneller in der Veröffentlichung als Zeitungen und Magazine. Ein Blogger haut einfach die Artikel raus und braucht weder Marketing noch Fernsehen. Er gibt den Nutzer was sie wollen und experimentieren mit ihrem Blog und haben damit Erfolg. Flexibilität ist das Zauberwort.

IMAG0498Nach einer Pause ging es weiter in den Workshop. Es wurden 4 Tische gebildet. Bei Tisch 1 ging es darum wie ein Blog optimiert werden kann. Bei Tisch 2 ging es darum wie man Contentbündelung bei Facebook hinbekommt und bei Tisch 3 und 4 drehte sich alles um die Frage der Schnittstelle Facebook/Blog.

Zuerst machte man 5 Minuten Brainstorming. Danach hatten wir 10 Minuten Zeit die Stichwortsammlung zu sortieren und die letzten 20 Minuten nutzen wir um die Details auszuarbeiten. Am Ende stellte einer aus der Tischgruppe das Ganze vor. Bei meinem Tisch war ich diejenige welche dies tat. Bei der Vorstellung der Ergebnisse der Tische war auch Platz für Fragen.

Ich danke Nicole Y. Männl und der Axel Springer Akademie für diesen interessanten Learntank Event. Er war sehr lehrreich und informativ und ich habe sehr viel mitgenommen.

 

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