Mario Kart 8 – ein würdiger Nachfolger?

2014-06-07 07.19.50

Ich habe mir direkt zum Erscheinungstag das Wii U Game Mario Kart 8 von Nintendo gekauft. Es erweitert die Spielereihe, rund um das niedlich flotte Rennspiel mit Mario und Co.

Gespannt hatte ich auf das Game gewartet und voller Vorfreude legte ich es in meine Konsole, nachdem es endlich hier war.

Grundsätzliche Spielinformationen

Das erste Spiel der Reihe brachte Nintendo im Jahr 1992 für das SNES heraus. Es folgten Mario Kart 64, Mario Kart Wii sowie 6 Mario Kart Titel für die Handhelds von Nintendo.

Das Spiel in der Standardversion kostet 59,99 Euro, wie ich hier gesehen habe. Die Limited Edition mit blauem Stachelpanzer als Sammelfigur bekommt man für 69,99 Euro. Ich sollte mich übrigens nicht immer bei Otto umsehen, das ist echt zu verführerisch. Ich liebäugel noch immer mit einem 3DS vor allem weil es dafür einige Mario-Titel gibt, die mich reizen würden. Es ist schon schlimm, wenn man wie ich, ein kleines Mario-Fangirl ist, doch ist es kein Wunder… Mit Mario und Luigi schuf Nintendo eine Spielfigur mit Charakter, die unsere heutige Generation schon von klein auf begleitete. Doch kommen wir zurück zum Rennspiel, welches mich derzeit vor den Fernseher fesselt.

Die Spielschwierigkeit

Innerhalb kürzester Zeit hatte ich den 50cc Cup durchgespielt. Hier war es recht leicht immer Erste zu werden und dementsprechend schnell einige weitere Fahrzeugteile und Charaktere freizuspielen.

Im 100cc Cup wurde es schon etwas schwerer immer Erste zu sein, doch die Cups konnte ich noch relativ entspannt für mich als Siegerin entscheiden.

Der 150cc Cup ist dann doch etwas anspruchsvoller und es bedurfte manches Mal mehrere Anläufe um mit komplett Gold aus den Rennen hervorzugehen.

Die Charaktere, Fahrzeuge und Stempel

Waren es auf dem SNES noch 8 Spielfiguren, sind es nun deutlich mehr. Nach und nach werden immer weitere freigespielt. Noch immer sind sie, wie bei der Wii unterteilt in 3 Gewichtsstufen. Man hat die kleinen, die normalen und die sehr schweren Figuren, deren Gewicht sich auch auf die Fahreigenschaften auswirken. Am Ende sind es jedoch wenig wirklich unterschiedliche Charaktere und es bleibt einfach nur eine optische Spielerei.

Auch bei den Karts gibt es nicht mehr nur ein paar wenige Komplettfahrzeuge, sondern man kann seine Autos, Bikes und Karts nun auch noch mit unterschiedlichen Reifen und Fallschirmen pimpen. Anhand einer Übersichtsgrafik kann man die Auswirkungen der Auswahl einsehen.

Ich fand es zu Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, doch nach und nach findet man seine beliebteste Auswahl, mit der man gut zurecht kommt.

Auch Stempel für die Community Boards werden nach und nach freigespielt, so dass man seine Online-Nachrichten mit diesen verzieren kann.

Die Strecken

Wie immer gibt es 8 Cups mit jeweils 4 Strecken, womit das Spiel einem insgesamt 32 unterschiedliche liebevoll gestaltete Strecken bietet. Ich spielte die Strecken wahrlich häufig, doch wirklich Kultstatus hat bei mir bisher keine erreicht. Was fluchte ich auf dem SNES noch über die Rainbow Strecke… das Fluchen blieb hier jedoch aus.

Die Strecken sind thematisch süß gemacht. Ich finde sie durchaus gelungen. Es ist auch gut gemacht, wie die Strecken teils der Schwerkraft strotzen und dass noch immer so einige versteckte Abkürzungen zu finden sind. Doch so eine richtige KULT-Strecke – die fehlt mir.

Die Münzen

Auf der Strecke liegen Münzen, welche es einzusammeln gilt. Ich brauchte sehr lange um zu erkennen, dass sie anscheinend die Geschwindigkeit erhöhen, denn  diese Erhöhung ist so gut wie nicht spürbar.

Doch man sollte sie auch für das Freispielen von Fahrzeugteilen sammeln, denn nur durch die Münzen kann man diese alle bekommen.

Die Power-Items

Die beliebten grünen und roten Panzer sind wie immer mit von der Partie. Doch auch neue Items fanden Einzug, darunter die Stachelpflanze, die einem einen Schub gibt und Items und Gegner in der Nähe “frisst”. Es gibt ein Power-Zufalls-Items bei dem man alle Items erhält und nach und nach hintereinander einsetzen kann, dies kann von ganz hinten schnell einen an die Spitze führen.

Doch die größte Einführung ist die Super-Hupe. Diese kann den verhassten blauen Stachelpanzer abwehren, wenn man vorn an der Spitze fährt, und schaltet dazu in einem kleinen Radius Gegner in der Nähe aus. Diese gibt es jedoch nicht so oft und wie immer klaut ein Blitz alle Items.

Die Wahl des Controllers

Fahren kann man so ziemlich mit allem. Ob mit Pad ohne oder mit Bewegungssteuerung oder mit der Remote oder wie gewohnt kultig mit dem Lenkrad. Ganz wie einem beliebt.

Man kann das Game auch ohne TV einfach auf dem Pad spielen, was ich sehr mag, denn so störe ich meinen Mann nicht beim WM gucken. Ansonsten bietet das Pad als einzige wirkliche sinnvolle Ergänzung den Streckenverlauf mit der Anzeige, welcher Fahrer sich wo befindet. Doch ein Draufschauen ist nicht immer so prickelnd, da man sonst schneller aus der Bahn fliegt als man gucken kann. Leider.

Der Onlinemodus

Den Onlinemodus finde ich gelungen und er macht mir Spaß. Wie immer hat man hier das größte Schwierigkeitslevel, denn Menschen sind nun mal unberechenbar.

Schade hingegen ist, dass Nintendo zeitgleich mit dem Erscheinen des Titels auch den Onlinemodus für Mario Kart Wii und weitere Titel beendet hat, sodass die Besitzer jenes Spiels nur noch in den Genuss der Offline-Version kommen.

Die Highlight Funktion für YouTube

Von jedem Rennen erstellt das Spiel automatisch ein Highlight Video. Dieses kann man nach einigen kleinen Vorgaben (Länge, Augenmerk, Gegner) noch verändern und dann auf seinen YouTube Kanal hochladen. Hierfür wird natürlich ein Google Konto benötigt. So kann man durchaus eindrucksvoll seine Rennergebnisse mit der Community teilen. Doch sei darauf hingewiesen, dass YouTube ziemlich flott Claims auf die Videos verteilt.

Der Battle Modus – ein Reinfall

Das einzig wirkliche Manko ist der Battle Modus. Statt früherer fester Map sind es nun runde Rennstrecken. Der Spaß dabei ist auf der Strecke geblieben. Auf den früher kleinen Maps wurde dicht gedrängt gekämpft und es erforderte Konzentration um zu siegen. Auf den normalen Rennstrecken jedoch verteilt sich alles sehr und man sucht seine Gegner dann mal unnötig lang.

Mein Fazit

Insgesamt ist es ein guter Nachfolger, doch große Innovationen fanden sich im Game nicht. Es ist und bleibt ein stabiler Fun Racer, dessen Onlinemodus sehr viel Spaß macht. Das Rad wurde hier halt einfach nicht neu erfunden, doch musste das auch nicht sein. Das Spiel ist gut, so wie es ist. Man weiß was man bekommt und bekommt genau den gewohnten Spielspaß. Und beim nächsten Mal dann hoffentlich auch wieder mit gutem Battle Modus.

Wie findet Ihr das Spiel? Gefällt es Euch?

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