Die Zukunft des Schlüssels

Seit jeher verwendet der Mensch für das Versperren seines Eigentums einen Schlüssel. Dieser kann so gut wie überall gefunden werden. Egal ob Auto, Eingangstür oder Zentralschlüssel. Doch ist vielleicht der Schlüssel ein bereits veraltetes Instrument? Immerhin wurde die Grundform bereits vor über 4.000 Jahre erfunden.

key-408559_1920© Foto Markus53 / pixabay

Nicht zu vergessen, dass der Schlüsselbund wohl jedem schon die ein oder anderen Sorgen bereitet hat. Denn wird der Schlüssel verlegt, geht dieser verloren oder bricht er einfach im Schloss ab, hilft nur noch der Schlüsseldienst.
Wie sieht also die digitale Version des Schlüssels aus?

mobile-phone-949095_1920© Foto TBIT / pixabay

Das Smartphone als Türöffner

Durch die Technologie Near Field Communication (NFC) könnte der altgediente Schlüssel schon bald ersetzt werden. Ein elektronisches Schloss ersetzt hier das Zylinderschloss. Dieses lässt sich anschließend mit einem elektronischen Schlüssel wieder öffnen. Der Code, welcher zum Öffnen benötigt wird, wird auf dem Smartphone gespeichert und durch dass bloße hinhalten zum Türschloss übertragen.

Fraglich ist natürlich hier die Sicherheit. Denn jeder der regelmäßig Nachrichten liest weiß, dass im digitalen Zeitalter nichts mehr sicher ist. Das Smartphone kann ebenso verloren gehen wie ein normaler Schlüssel. Zusätzlich besteht die Gefahr eines Hackerangriffs oder ähnlichem. Sicher ist hier also nur, dass das herum tragen des Schlüsselbunds entfällt.

Die Keycard

Bei der Keycard handelt es sich vermutlich um eine schon bekannte Technologie. Viele Hotels verwenden mittlerweile Keycards, da diese leicht umprogrammiert werden können und ein Verlust halb so tragisch ist. Denn geht der elektronische Schlüssel verloren, muss kein Schloss getauscht werden. Auch in großen Bürogebäuden finden diese Karten Anwendung. Doch ein richtig großer Durchbruch ist auch diese Technologie nicht. Die Abnützung der Karte macht sich früher oder später bemerkbar. Ebenso hat die Keycard ähnliche Nachteile wie ein Smartphone-Schlüssel. Er muss immer in einer Tasche getragen werden und verursacht bei Verlust ähnliche Probleme.

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© Foto OpenClipart-Vectors / pixabay

Biometrische Schlösser

Wohl bekannt aus diversen Filmen, dürften wohl die biometrischen Schlüssel sein. Mit einem Fingerabdruck oder einem Scan des Auges, genauer gesagt der Retina, lassen sich hier viele Türen öffnen. Doch wie sieht dies in der Realität aus?

Tatsächlich dient der Finger auch schon außerhalb von Filmen als Schlüssel. Benötigt wird hier "nur" ein Gerät, welches den einzigartigen Fingerabdruck jedes Menschen lesen kann. Zwar sind diese Lesegeräte sehr teuer, bieten aber auch die höchst mögliche Sicherheitsstufe. Neben der Sicherheit, ist auch das Problem des Verlust gelöst. Denn Finger werden eher selten verloren.
Der Scan des Auges ist aber momentan noch Zukunftsmusik. Der Einsatz für Sicherungszwecke ist noch nicht möglich, da die Fehlerrate zu hoch ist.

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